SPECIALS


"Nicht bevor Max heimkommt" - SKAT, mehr als eine Leidenschaft

Der Komponist Richard Strauss war leidenschaftlicher Skatspieler. Er spielte in jeder freien Minute und meist mit Orchestermusikern. Bei den Bayreuther Festspielen musste Winifred Wagner regelmäßig die Gagen der Sänger und übrigen Musiker aufbessern, die ihr Geld jeden Abend an den kartenwetzenden Dirigenten verloren hatten.

Pauline de Ahna – Strauss war mit der Spielleidenschaft ihres Mannes nicht immer einverstanden. In mehr als einem Brief macht sie ihm Vorhaltungen und nennt die Gesellschaft, in der sich ihr Mann des öfteren bewegt, die „Lumpen-Skat-Brüder“. Freilich empfängt Strauss im „Skat-Eck“, (siehe Foto oben) seiner Garmischer Villa, in Wien sowie auf Reisen auch Persönlichkeiten, wie die Sänger Hans Hotter (siehe Foto unten), Franz Klarwein oder den Industriellen Manfred Mautner-Markopf zum Kartenspiel. In „Intermezzo“ ist dem Skatspiel ein tönendes Denkmal gesetzt.

Hörprobe unter der Leitung des Komponisten siehe rechts

Quelle: www.richardstrauss.org



Die Crew der ehemaligen Skatspieler in der Staatsoper - "Die Spieler" von links nach rechts:
Urban Malmberg, Frieder Stricker, Toni Blankenheim, Hans Sotin, Harald Stamm, Kurt Moll
Gemälde von Toni Blankenheim

Mit Hans Hotter beim Skatspiel auf einem Meisterkurs in Wörgl (mit Timothy Sharp).


 


DRUCKEN